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Sehr reich an Vitamin C; bekämpft Sanddorn die Frühjahrsmüdigkeit und steigert die Abwehrkraft.
Vorkommen: Der dornige Strauch wächst hauptsächlich wild, liebt Sonne, Wärme, Wind und ist bezüglich
Standort recht anspruchslos. Er gedeiht sowohl an sandigen, steinigen Flussufern wie in bergigem
Gelände, aber auch in Gärten z.B. als Hecke. Er fühlt sich heimisch von der Nordwestküste Englands bis
zum Balkan, von Kleinasien bis Ostasien.
Pflanze: Der Sanddornstrauch wird 3-4 m hoch und hat dornige Äste. Bevor er Blätter an den Zweigen
bildet, bringt er unscheinbare braune Blüten hervor.
Beeren: Die erbsengroßen gelb-orangen bis roten Beeren wachsen dicht am Stamm, sind in reifem
Zustand fleischig-weich und haben einen steinhaltigen Samen. Reif sind sie ab Ende August bis Anfang
Oktober. Sanddorn schmeckt kurz vor der Vollreife am aromatischsten. Der Vitamingehalt jedoch ist bei
Vollreife höher. Rote Beeren und solche von Pflanzen aus höheren Lagen weisen einen wesentlich höheren
Vitamingehalt auf als gelbe Beeren oder solche aus Küstengebieten.
Inhaltsstoffe: Sanddorn ist sehr reich an Vitamin C, Fruchtsäure, Calcium und Magnesium.
Weitere wichtige Inhaltsstoffe: Provitamin A, die Vitamine E, Bi, B2, B6.
Verwendung: Frische Beeren können zu Gelee gekocht, allein oder z.B. mit Äpfeln, Birnen, Quitten,
Hagebutten zu Konfitüre verarbeitet werden.
Frischer Sanddorn ist im Handel kaum erhältlich, dafür bieten Reformhäuser, Drogerien, Bioläden usw.
hochwertige Fertigprodukte an (Konzentrat und Saft, gesüßt und ungesüßt, Sirup usw.) Diese lassen sich
Wasser, Tee, Milch, Joghurt, Quark und Müesli beifügen.