Grundlagen, Informationen
Steckrüben
STECKBRIEF Andere Bezeichnungen: Kohlrübe, Schmalzrübe, Wruke, Boden-, Unterkohlrabi.
Botanik: Kohlgewächs, Familie der Kreuzblütler, vermutlich aus einer Kreuzung zwischen Kohlrabi und
Speiserübe entstanden, Wurzelgemüse (geerntet wird die Sprossrübe).
Saison: Freilandernte Anfang Oktober bis Ende Januar, angeboten bis Ende März.
Anbaugebiete: hauptsächlich Deutschland, auch Niederlande.
Einkauf: Frische Steckrüben haben eine glatte Schale ohne Grauschleier und sind im Verhältnis zur Größe
(ca. 15 cm O) schwer (1-1,5 kg). Putzverlust ca. 20 % (bei großen Exemplaren mehr; sind häufig holzig).
Lagerung und Einfrieren: Im Kühlschrank: ca. 1 Woche im Gemüsefach; in perforiertem Kunststoffbeutel
ca. 3 Wochen. Im kühlen Keller ca. 6 Monate. Einfrieren: zerkleinerte Steckrübe 2-3 Minuten blanchieren
oder Mus zubereiten; ca. 6 Monate haltbar.
Sorten: Es gibt weiß- und gelbfleischige Rüben. Gelbe Sorten (enthalten mehr Carotin) haben eine violette
Schale.
Das passt dazu: Geräuchertes Schweinefleisch, Gans oder Ente. Zum Andünsten eignen sich Schmalz,
Butter oder Öl.
Nährstoff 1 Portion (200 g) gegart Vitamin C 52 mg Kalium 334 mg Vitamin B6 0,2 mg Vitamin B1 0,12 mg
Niacin 1,6 mg % des Tagesbedarfs Kalorien: 35 kcal / 146 kJ pro 100 g
Enthält (wie alle Kohlgemüse) Senföle, die entzündungshemmend auf Magen und Darm wirken. Kalium
entwässert und senkt somit den Blutdruck Zubereitung:
Steckrübe putzen: holzigen Wurzelansatz dicker, Blattansatz dünner abschneiden. Knolle mit dem langen
Messer halbieren.
Steckrübe schälen: einfacher geht's, wenn Sie die Rübe in Scheiben (1-3 cm) schneiden und dann
großzügig schälen.
Für Eintöpfe oder Mus: Scheiben in 2-3 cm dicke Stifte schneiden, nebeneinander legen und auf einmal
würfeln.
Für feine Beilagen oder Gratins: Scheiben in schmale Stifte (ca. 1 cm) schneiden oder wie Kartoffeln in
Scheiben hobeln.
Steckrüben panieren: vorgegarte Scheiben (große halbieren) nacheinander in Mehl, verquirltem Ei und
Paniermehl wenden.
Steckrüben stampfen: gegarte Steckrüben mit einem Kartoffelstampfer grob zerdrücken (nicht pürieren,
wird leicht klebrig).
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