Grundlagen, Informationen
Papaya
In Südamerika wird sie 'Fruta bomba'-- Fruchtbombe - genannt, denn sie schmeckt nicht nur bombig,
sondern ist auch ein wahres Vitalstoff-Paket
STECKBRIEF:
Andere Bezeichnungen: Melone der Tropen, Baummelone#.
Botanik: Gehört zur Familie der Melonenbaumgewächse. Die Frucht ist eigentlich eine Beere.
Herkunftsländer: Brasilien, Costa Rica, Mexiko, Nigeria, Indien, Thailand, Indonesien.
Saison: Ganzjährig; in den Wintermonaten am preiswertesten.
Einkauf: Reife Papayas haben eine gelbgrüne bis gelborange Schale, die unter Fingerdruck leicht nachgibt.
Ein paar dunkle Stellen haben keinen Einfluss auf den Geschmack. Achtung: zu früh geerntete Früchte
bleiben hart, deshalb sollte das Stielende schon gelb sein!
Aufbewahrung: Kühl, aber nicht unter 7 °C lagern - dann halten die druckempfindlichen Früchte ca. 1
Woche. Zum Nachreifen 1-2 Tage bei Zimmertemperatur liegen lassen.
Einfrieren: Klein geschnitten oder püriert ca. 6 Monate haltbar.
Inhaltsstoffe: Neben einer geballten Ladung Vitamin C und Provitamin A enthalten die Fitfrüchtchen B-
Vitamine, Kalium, Calcium und Magnesium. Das Enzym Papain (s. u.) wirkt verdauungsfördernd.
Verwendung: Schmecken pur - nach Melone und Aprikose -, in Desserts, Salaten, Salsas oder Chutneys.
Tolle Vorspeise: Papaya mit Schinken oder Räucherlachs.
Papayas wachsen an 2-10 m hohen Stauden. Die Früchte hängen unter den Blattstielen rund um den
Stamm. Bis zu 9 kg bringen große Früchte auf die Waage. Zu uns in den Handel kommen jedoch nur 350
-500 g schwere Exemplare.
Vorsicht bei Torten & Desserts:
Rohe Papayas enthalten das eiweißzersetzende Enzym Papain.
Positiver Effekt: Gibt man es Marinaden bei, kann es Fleisch zarter machen.
Unerwünscht: Gelatine wird nicht fest und Milchprodukte schmecken bitter.
Deshalb die Früchte kurz erhitzen oder Dosenfrüchte nehmen.
So geht man mit Papayas richtig um:
Die dünne Schale der Papayas lässt sich am leichtesten mit einem Sparschäler abschälen. Danach
Früchte halbieren.
Die Kerne mit einem Löffel herauskratzen. Tipp: zerstoßene Kerne mal als Gewürz verwenden -
schmecken pfeffrig scharf!
Fruchtfleisch in Scheiben, Spalten und nach Bedarf in Würfel schneiden. Dekorativ: mit einem
Kugelausstecher Kugeln ausstechen
Nach dem Aufschneiden mit Zitronen- oder Limettensaft beträufeln, so entfaltet sich das volle Aroma der
säurearmen Frucht
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