Grundlagen, Informationen
Feigen
Direkt aus dem Paradies: Die birnenförmigen Früchte sind aromatisch, süß und saftig, Aber nur, wenn sie
richtig reif geerntet wurden!
Feigenbäume wachsen rund ums Mittelmeer und in subtropischen Ländern. Sie brauchen einen
windgeschützten, sonnigen Standort und gedeihen überall dort, wo sich auch Wein wohl fühlt.
Angebot & Einkauf: Verkauft werden Feigen meist lose (0,25-1 ' pro Stück), manchmal auch in Schalen.
Die Früchte sollten sich weich, aber prall anfühlen. Überreife Früchte platzen und werden schrumpelig.
Braune Stellen deuten auf verdorbene Früchte hin. Weißer Belag auf der Schale ist übrigens kein
Schimmel, sondern auskristallisierter Traubenzucker.
Lagerung: Feigen reifen zwar etwas nach, das Aroma bleibt jedoch auf der Strecke. Bei Zimmertemperatur
max. 1 Tag, im Kühlschrank 2 Tage aufbewahren. Da sie Gerüche annehmen, am besten in Folie wickeln.
Da steckt Gutes drin: Neben Fruchtzucker liefern Feigen reichlich Mineralstoffe (Kalium, Magnesium,
Calcium, Eisen und Kupfer) und Vitamine (B-Vitamine, Vitamin-A-Vorstufe Carotin).
So gesund sind sie: Ihre Ballaststoffe kurbeln die Verdauung an und sättigen gut. Feigen wirken
stimmungsaufhellend, entgiftend, entsäuernd und Krebs vorbeugend. Sie entlasten die Leber und helfen bei
Gallenleiden. Achtung: Unreife Früchte können Magenschmerzen verursachen.
Violette Feigen: sind meist besonders süß, vor allem, wenn sie ganz reif sind. Sie haben eine bläuliche
Schale, tiefrotes Fruchtfleisch und kleine, nussige Kerne.
Grüne Feigen: sehen im Innern blassrosa aus, mit weißen Kernen. Sie schmecken meist aromatisch, aber
noch etwas säuerlich und weniger saftig als ihre blauen Verwandten.
Trockenfeigen: werden aus gelben Sorten hergestellt. Durch Wasserentzug ist ihr Gehalt an Mineralstoffen
3-4 x höher als bei den frischen.
Ein Snack, der fit hält Ideal für zwischendurch: Ein schonendes Veredlungsverfahren macht fruchtige
türkische Bergfeigen zu 'Soft-Feigen', d. h. schön saftig und zart im Biss.
Feigen sind schnell zubereitet Putzarbeit fällt kaum an: nur waschen, Stängel kürzen und Boden der
Frucht knapp abschneiden. Wenn's besonders fein sein soll, Schale entfernen; dazu mit dem Messer dicht
daran entlangfahren.
Pikante Vorspeise oder fürs Büffet: Feigenspalten mit Speck umwickeln und rundum kross braten.
STECKBRIEF:
Botanik: Maulbeergewächs; Scheinfrüchte eines max. 5-10 m hohen Baumes; es gibt männliche und
weibliche Pflanzen.
Herkunftsländer: Türkei, Italien, Griechenland, Portugal, Spanien, Südfrankreich, Südamerika (z. B.
Brasilien), Kalifornien, Israel, Indien, Südafrika, Australien.
Saison: ganzjährig Importe; Hauptsaison: Aug.-Okt. Frühfeigen: April-Juni. Sommerfeigen: Juni-Sept.
Spätfeigen: Sept.-Januar.
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